AGB

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Geltungsbereich
Die allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die zwischen der Reitschule Lutter und dem Reitschüler über die Erteilung von
Reitunterricht und in Reitlehrgängen.
1. Unterrichtserteilung und Preise
Der Reitunterricht findet nach Absprache einmal pro Woche statt. Er kann auch als
Theorieunterricht bzw. Praxis am Pferd erfolgen, insbesondere wenn die Wetterlage es durch
große Kälte/ Hitze erforderlich macht.
An gesetzlichen Feiertagen sowie während der Lehrgänge entfällt der Unterricht.
Die Preise für die einzelnen Lehrgänge der Reitschule werden per Email bekannt gegeben.
Zwingende Voraussetzung für die Teilnahme am Reitunterricht in der Reitschule Lutter
ist das Ausfüllen des Anmeldebogens.
2. Unterrichtsform und Einstufung der Reiter
Der Unterricht für Fortgeschrittene findet in der Regel in Kleingruppen mit maximal 5 Kindern statt,
in Ausnahmefällen und übergangsweise in Minigruppen zu zweit.
Kinder und Jugendliche ohne oder mit wenig Reiterfahrung erhalten zunächst Unterricht an der
Longe (Dauer 30 min.), bis sich ihr Sitz gefestigt hat. Die Reitlehrer entscheiden unter Berücksichtigung des
reiterlichen Aspekts über die sportliche Einstufung der Reitschüler und über die Art der von diesen
zu belegenden Reitstunden.
3. Sicherheitsvorschriften
Das Tragen folgender Kleidung und Ausstattung während des Reitunterrichts ist vorgeschrieben:
Reithose, feste Schuhe/ Stiefel mit Absatz sowie eine nach den gängigen TÜV Normen
zugelassene Sicherheitskappe.
Bei der Teilnahme am Springunterricht ist das Tragen einer Sicherheitsweste Pflicht.
4. Dauer der Trainingseinheiten
Die Reitstunde dauert 60 Minuten. Das Vorbereiten und Satteln bzw. das Absatteln und die
anschließende Nachpflege gehören zeitlich zur Reitstunde dazu. Die Reitschüler sollen
bestenfalls 30 min. vor dem Beginn der Reitstunde vor Ort sein.
5. Zahlungsweise
Der Betrag für den Reitunterricht wird per Wertkarten angerechnet. Diese sind über das Reitbuch buchbar. Einmal gezahlte Wertkarten werden nicht wieder ausbezahlt, bleibe jedoch erhalten und der Betrag verfällt nicht. Die Zahlungsweise bei Lehrgängen ist in den Anmeldeformularen
geregelt.
6. Unterrichtsausfall
Fällt der Unterricht aus betrieblichen Gründen (z.B. Herbstturnier) aus, bietet der Betrieb einen
Ersatztermin an. Dies gilt nicht für Stunden, die aus von der Reitschule nicht zu vertretenden
Gründen (extreme Straßen- und/ oder Witterungsverhältnissen) abgesagt werden müssen.
7. Ersatzansprüche bei Absage der Reitstunde durch den Reitschüler
Der Anspruch auf eine Nachholstunde erlischt, wenn nicht rechtzeitig 24 Stunden vor Beginn der Reitstunde telefonisch oder per Email die Reitstunde abgesagt wird.
Rechtzeitig abgesagte Reitstunden können innerhalb von 7 Wochentagen nachgeholt werden,
sofern ein Platz in einer anderen Gruppe freigeworden ist. Die Koordination übernimmt die
Reitschule nach vorheriger Rücksprache.
Kann seitens der Reitschule kein alternativer Platz innerhalb von 7 Wochentagen angeboten
werden, so erlischt der Anspruch auf eine Nachholstunde.
8. Haftung
Die Reitschule Lutter haftet nicht für die Schäden, welche sich der Reitschüler bei der
Inanspruchnahme der Leistungen bzw. der Benutzung der Einrichtung zuzieht, desgleichen nicht
für den Verlust mitgebrachter Kleidung, Geld oder sonstiger Wertgegenstände, es sei denn, der
Schaden resultiert aus vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Handlungen, die der Reitschule Lutter
zuzurechnen sind.
9. Änderung dieser AGB, Salvatorische Klausel
Die Reitschule Lutter behält sich vor, diese AGB jederzeit ändern zu können, sofern dies
durch innerbetriebliche Gründe oder Änderungen notwendig wird. Die geänderten Bedingungen
werden dem Vertragspartner spätestens zwei Wochen vor Ihrem Inkrafttreten zugesendet.
Widerspricht der Vertragspartner der Geltung der neuen AGB nicht innerhalb von zwei Wochen
nach Empfang, gelten die geänderten AGB als angenommen. Die Reitschule wird den
Vertragspartner in der Information über die geänderten Bedingungen auf die Bedeutung dieser
Zweiwochenfrist gesondert hinweisen.
Sofern einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sind, bleiben die übrigen Bestimmungen
davon unberührt. Die unwirksame Bestimmung gilt als durch eine solche ersetzt, die dem Sinn
und Zweck der unwirksamen Bestimmung in rechtswirksamer Weise wirtschaftlich am nächsten
kommt. Gleiches gilt für eventuelle Regelungslücken.